Hochmoor-Bläuling

Hochmoor-Bläuling (c) Frank Brüning/mirage-foto.de

Der Hochmoor-Bläuling (Plebejus optilete) ist hauptsächlich auf Hochmooren, Moorwiesen oder Moorheiden heimisch, sofern die speziellen Futterpflanzen der Raupen wie z. B. die Rauschbeere (Vaccinium uliginosum) oder die Gewöhnliche Moosbeere (Vaccinium oxycoccos) darin vorkommen. Die Verbuschung in den Hochmooren darf dabei nicht zu weit fortgeschritten sein (mikroklimatische Einflüsse).

Die Flugzeit des Falters ist kurz - je nach lokalem Klima und Witterungsverlauf ab Juni bis August.  Die Raupen überwintern und verpuppen sich im Juni des Folgejahres.

Oberseits sieht der Hochmoor-Bläuling einer Reihe anderer Bläulinge sehr ähnlich. Die Männchen sind oberseits violettblau, die Weibchen braun mit violetter Flügelbasis. Die Hinterflügel-Unterseite dieser Art ist jedoch mit einem Augenfleck aus einem orangen Fleck mit daneben liegenden bläulichen Metallfleck in Europa unverwechselbar.

Der Hochmoor-Bläuling ist bundesweit stark gefährdet (Rote Liste 2).


Quellen:
www.wikipedia.de
www.lepiforum.de
www.nkis.info